• Eine Gruppe Jugendlicher steht an einer Wand. Im Vordergrund steht eine junge selbstbewusste Frau.
  • Junger Mann sitzt einsam in einer alten Bibliothek an einem Tisch und arbeitet ein Buch durch. Auf dem Tisch liegt zu seiner rechten Seite ein Stapel Bücher.
  • Ein behinderter Junge und ein Mädchen sitzen vor einem Computer. Hinter den beiden steht eine junge Frau.
  • Eine glückliche junge Familie mit Sohn und Tochter sitzt auf einem Sofa und schaut über die Rückenlehne ins Bild.
  • Zwei 16- bis 17-jährige männliche Auszubildende sitzen an einer Werkbank und bearbeiten ein metallisches Werkstück.
  • Fünfjähriges Mädchen hat bunte Farbklekse auf eine Papierplane gemalt.
  • Student und Studentinnen verschiedener Hautfarben sitzen in einer Bibliothek vor Computern.
  • Glücklicher Großvater sitzt mit seinen Enkelkindern auf einer weißen Holzbank.

Die Inklusive Lösung – wie geht es weiter?

Die Debatte um die Inklusive Lösung ist in der kommenden Legislaturperiode fortzusetzen. Im aktuellen Gesetzgebungsentwurf des Kinder- und Jugendstärkungsgesetz (KJSG) sind lediglich kleinere Änderungen enthalten, die die Kinder- und Jugendhilfe auffordern, die Bedarfe junger Menschen mit Behinderung und ihrer Familien stärker in den Blick zu nehmen. Die Bemühungen um eine Inklusive Lösung gehen jedoch weiter.
Deshalb haben die Fachverbände für Menschen mit Behinderung ihre Vorstellungen zu einer Inklusiven Lösung innerhalb einer Reform des SGB VIII nun in einem Diskussionspapier gebündelt. Es gibt Impulse für die Fortführung der Diskussion, indem es nicht nur Erwartungen an das weitere Verfahren, sondern auch Aussagen zu Grundbedingungen und konkreten Einzelfragen einer solchen Reform trifft.
Die AGJ wird ihre Anstrengungen um eine Inklusive Lösung ebenfalls weiterführen und diese wo möglich unterstützen. Unsere Empfehlungen „Vielfalt gestalten, Rechte für alle Kinder und Jugendlichen stärken!“ bilden hierfür weiter eine wichtige Grundlage. Durch die Neuwahl von zwei weiteren Einzelmitgliedern, die aus dem Bereich der Behindertenhilfe stammen, wurde zudem der Vorstand der AGJ personell erweitert. Die Mitgliederversammlung wählte am 12. Mai 2017 Norbert Müller-Fehling (BVKM) und Tina Cappelmann (Bundesvereinigung Lebenshilfe). Dank ihrer Expertise wird die AGJ-interne Debatte über die inhaltliche Begleitung des Reformprozesses zur Inklusiven Lösung nochmals ergänzt.

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